Championship: AFC Sunderland

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SunderlandSunderland | Stadium of Light


Über den Club: AFC Sunderland

Folgt auf das Tal ein neues Hoch?

Nach einer wahren Achterbahnfahrt in der Saison 2015/16, als am Ende aufgeatmet und der Klassenerhalt gefeiert wurde, wollte der AFC Sunderland eigentlich eine ruhigere Spielzeit verleben. Doch daraus wurde nichts. Überhaupt nichts! Die Nerven der Anhängerschaft wurden erneut auf eine harte Bewährungsprobe gestellt. Am Ende der Saison 2016/17 belegten die „Black Cats“ mit gerade einmal 24 errungenen Punkten abgeschlagen den letzten Tabellenplatz – es fehlten 16 Zähler aufs rettende Ufer. Nun hat der Selbstreinigungsprozess beim Premier-League-Absteiger begonnen.

Die erste Amtshandlung: Trainer David Moyes, der zuvor unter anderem den FC Everton oder auch Manchester United coachte, zog die Konsequenzen aus dem Abstieg und trat zurück. Sein Nachfolger ist Simon Grayson, der vom Championship-Konkurrenten Preston North End kommt. Der 47-Jährige tritt in die Fußstapfen von illustren Namen wie Roy Keane, Steve Bruce, Paolo Di Canio oder aber Dick Advocaat. Auch innerhalb des Kaders gibt es nach dem Abstieg einige Veränderungen – zum Beispiel zwischen den Pfosten: Jordan Pickford wurde für satte 28,5 Millionenen Euro zum FC Everton transferiert. Damit ist Pickford, der den Abstieg des AFC trotz starker Leistungen nicht verhindern konnte, der teuerste englische Torhüter aller Zeiten. Auch Torjäger Jermain Defoe (15 Tore) hat den Verein in Richtung Bournemouth verlassen. Ebenfalls nicht mehr zum Aufgebot gehört der ehemalige deutsche U21-Nationalspieler Jan Kirchhoff, der einst in der Bundesliga für Mainz 05, Schalke 04 und den FC Bayern München gegen die Kugel trat, und die Nordost-Engländer nun mit noch unbekanntem Ziel verlässt.

Nichtsdestotrotz hat Sunderland eine schlagkräftige Truppe beisammen, um ein gewichtiges Wörtchen um den Wiederaufstieg mitzusprechen. Um an alte Zeiten anzuknüpfen, wird aber bestimmt noch ein wenig Zeit ins Land gehen müssen. Denn Sunderland ist sechsfacher englischer Meister und gewann zweimal den FA-Cup. Besonders bitter für den AFCS: Durch den Aufstieg von Newcastle United und den gleichzeitigen Abstieg der „Black Cats“ wird es im zweiten Jahr nacheinander nicht zum ruhmreichen Tyne-and-Wear-Derby beider Erzrivalen kommen. Aber mit der traditionell sangesfreudigen und euphorischen Kulisse im Stadium of Light kann es Sunderland durchaus gelingen, eine baldige Premier-League-Rückkehr zu feiern. Und die Zeichen stehen gut – gelungene Spielertransfers vorausgesetzt –, dass sich der SAFC sich im kommenden Jahr konsolidiert.