​​Weltstars live erleben

Seien Sie dabei, wenn die Schwergewichte der Premier League zu Gast in Englands Norden ihre Klasse zeigen. Mit DFDS erleben Sie die Rekordsieger der ersten englischen Liga live.

Nach der UEFA EURO 2016 regiert König Fußball weiter in der bekanntesten Liga der Welt. DFDS bietet allen Fußballfans die einmalige Chance, die berühmten Stars der Premier League live zu erleben. Darunter deutsche Nationalspieler und ehemalige Topspieler aus der Bundesliga, wie Mesut Özil oder Kevin de Bruyne. Oder verfolgen Sie hautnah die Emotionen von Ex-Dortmunder Erfolgstrainer Jürgen Klopp beim Spiel des FC Liverpool. Hochspannung ist auf jeden Fall vorprogrammiert!

Fußballreise: Newcastle - Leicester

​Nicht das passende Spiel dabei? - Dies ist nur eine Auswahl von uns, weitere Fußballreisen finden Sie im Spielplan für die Saison 2016/17.

​Top-Clubs in der Premier League

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FC Liverpool - Klopp setzt auf Karius und Matip

Legende Steven Gerrard nannte ihn seine Heimat. Daniel Sturridge, einer der besten Stürmer Englands, ebenso. Der FC Liverpool ist für viele Fans der Premier League Inbegriff für Ruhm und Tradition. An internationalen Titeln gemessen ist er mit acht Turniersiegen mit Abstand Englands erfolgreichster Fußballverein. Er gewann viermal den Europapokal der Landesmeister, dreimal den UEFA-Cup und 2005 in einem legendären Finale gegen den AC Mailand die Champions League. Trainiert wird der FC Liverpool von einem Deutschen. Seit Oktober 2015 schwingt Jürgen Klopp das Zepter an der Anfield Road. Kürzlich einigte man sich mit dem gebürtigen Stuttgarter sogar auf eine Ausdehnung der Zusammenarbeit bis 2020.

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Trotz vieler Sympathien und positiven Entwicklungen: einen Startplatz fürs internationale Geschäft verpassten die „Reds“. Im vergangenen Jahr wurde in der Premier League nur der achte Rang verbucht. Als kleines Ärgernis sind zudem zwei versäumte Titel zu betrachten. Sowohl im Endspiel der Europa League (1:3 gegen den FC Sevilla) als auch Finale des Ligapokals (2:4 n.E. gegen Manchester City) mussten sich die Klopp-Schützlinge geschlagen geben.

In der Premier League gehören die „Roten“ mit 18 Meistertiteln seit jeher zu den Topteams. Berühmt ist der Verein auch für seine vielen und lautstarken Anhänger. Der Hit „You'll Never Walk Alone“, der vor jedem Heimspiel der Liverpooler aus voller Kehle gesungen wird, ist jedem Fußballfan geläufig.

Heimat des FC Liverpool ist die legendäre Anfield Road. Das Stadion fasst mehr als 45.000 Zuschauer und ist damit die siebtgrößte Fußballarena Englands. Die Atmosphäre dort ist weltweit berüchtigt. 1985 starben im Stadion im belgischen Heysel 39 Fans von Juventus Turin, nachdem Liverpool-Anhänger sie in Panik versetzt hatten und bei der Flucht eine Mauer im Stadion einstürzt war. Der LFC wurde für sieben Jahre aus den internationalen Wettbewerben ausgeschlossen und die damalige europäische Dominanz des Klubs fand ein jähes Ende.

Nach mäßigem Erfolg in der abgelaufenen Saison will Liverpool im kommenden Jahr wieder ganz oben angreifen und hat sich dafür unter anderem für über 40 Millionen Euro mit Sadio Mané (FC Southampton) verstärkt. Weitere Leistungsträger sind Jordan Henderson, Coutinho und der ehemalige Bayern- und Leverkusen-Star Emre Can. Besonders gespannt darf man zudem darauf sein, wie sich Keeper Loris Karius (kam vom FSV Mainz 05) und Defensivspezialist Joel Matip (kam vom FC Schalke 04) in Liverpool einleben. Beiden wird ein Platz in der Stammelf zugetraut.

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Manchester City - Guardiola soll es richten!

Ganzen drei Teams musste Manchester City in der vergangenen Premier League-Saison Vortritt gewähren. Hinter Leicester City, Arsenal London und Tottenham Hotspur blieb ManCity lediglich der vierte Platz – deutlich zu wenig für das Verständnis der Klubbosse, zumal auch das Abschneiden in der Champions League, wo man im Halbfinale ausschied, allenfalls als Teilerfolg gewertet wurde. In dieser Saison soll es erfolgreicher ablaufen und tunlichst mehr gewonnen werden als der Ligapokal, den City im Endspiel gegen Liverpool einfuhr. Für die Realisierung des anspruchsvollen Vorhabens wurde kein Geringerer als der bisherige Bayern-Coach Pep Guardiola nach Manchester gelotst.

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Der spanische Fußballlehrer ersetzt den Chilenen Manuel Pellegrini. Und auch in die ohnehin schon leistungsstarke Mannschaft wird investiert. In trockenen Tüchern sind bereits die Transfers von Ilkay Gündogan (Borussia Dortmund) und Nolito (Celta Vigo).

In den letzten Jahren hat sich Manchester City nach und nach zu einem Spitzenteam in England entwickelt. Nach dem Aufstieg 2002 ging es auch dank der finanziellen Unterstützung aus dem Emirat Abu Dhabi immer weiter bergauf und gipfelte in zwei errungenen Meistertiteln in den Jahren 2012 und 2014.

Guardiolas Aufgabe ist es, das mit Stars gespickte Team zu leiten und zum Erfolg zu führen. Auch international will man zeitnah ein Ausrufezeichen setzen und dabei setzt man auf eine mehr als schlagkräftige Truppe: Der englische Nationaltorhüter Joe Hart bildet mit Kapitän Vincent Kompany und Spielern wie Aleksandar Kolarov, Gael Clichy sowie Bacary Sagna das defensive Gerüst. Offensiv kann sich City im Zweifelsfall auf die individuelle Klasse seiner zahlreichen Superstars verlassen: David Silva, Samir Nasri, Jesús Navas und Sergio Agüero – um nur einige zu nennen – haben schon so manche Abwehrreihe durcheinander gewirbelt und sorgen mit ihren Toren dafür, dass es sich immer lohnt, die Spiele der Himmelblauen zu besuchen.

Man sollte Manchester City allerdings nicht nur auf den aktuellen Erfolg und den Aufstieg der letzten Jahre reduzieren. Der 1880 gegründete Verein kann auf eine lange Tradition und eine ebenso lange Rivalität mit den „Red Devils“ von Manchester United, dem Stadtnachbarn, zurückblicken. Insbesondere aus deutscher Sicht kommen einem da zwei Namen ins Gedächtnis: Bert Trautmann und Uwe Rösler. Der in Bremen geborene Torwart Trautmann galt zu seiner Zeit in den 1950er- und 1960er-Jahren als bester Torhüter der Welt und ist eine Legende auf der Insel. Mit ihm konnte City den FA-Cup 1956 gewinnen und spätestens in diesem Finale, das er mit einem gebrochenen Halswirbel zu Ende spielte, machte er sich unsterblich und sicherte sich seinen Platz in der Hall of Fame des Vereins. Ein anderes Mitglied dieser Riege ist Uwe Rösler, ein weiterer Deutscher. Der fünfmalige Nationalspieler der DDR spielte insgesamt vier Jahre für Manchester City und wurde nicht zuletzt dank seiner 50 erzielten Tore in 153 Spielen zum Publikumsliebling.

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FC Arsenal London - Konstant auf Topniveau

Der FC Arsenal London ist ein Stück Fußballkultur! Gewiss, diese Aussage trifft auf so manchen Klub der Insel zu, doch die „Gunners“ sind und bleiben etwas Besonderes. Die Londoner gehen in ihr 96. Jahr im englischen Oberhaus und erfreuen sich ungebrochener Fan-Beliebtheit. Und auch die sportlichen Erfolge können sich sehen lassen: Im vergangenen Spieljahr sicherte Arsenal den Vizetitel – die beste Platzierung seit der Saison 04/05, als man ebenfalls Zweiter wurde. In folgenden Jahren lief das Team in hübscher Regelmäßigkeit entweder auf dem dritten oder vierten Rang des Endklassements ein. Eine tolle Bilanz!

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Nichtdestotrotz: der letzte Arsenal-Meistertitel liegt nun bereits zwölf Jahre zurück. Insgesamt setzte sich der Klub 13-Mal die Krone des englischen Fußballs auf. Interessante Randnotiz: Arsenals Trainer, der Franzose Arsène Wenger, ist seit 1996 im Amt und damit dienstältester Trainer der Premier League.

Besondere Beachtung findet Arsenal auch in Deutschland, was nicht zuletzt an den beiden Weltmeistern Per Mertesacker und Mesut Özil liegt. Letztgenannter war in der letzten Saison Arsenals prägendster Spieler. Das Mittelfeldgenie verbuchte im Ligabetrieb satte 19 Vorlagen und kam auf sechs Treffer. Einer, der eines Tages tunlichst in die Fußstapfen Özils treten möchte, ist Serge Gnabry, der ebenfalls in Deutschland seine Wurzeln hat. Der deutsche U21-Nationalspieler war zuletzt an West Bromwich Albion ausgeliehen und hofft nun auf regelmäßige Einsatzzeiten an der Themse.

Der Status „im Mittelfeld gesetzt“ dürfte für Granit Xhaka gelten. Der zweikampfstarke Schweizer kam für die immense Ablösesumme von 45 Millionen Euro von Borussia Mönchengladbach und soll der Mittelfeldzentrale zu mehr Stabilität verhelfen. Dort zieht auch Aaron Ramsey seine Kreise. Der Waliser betrieb im Sommer Werbung in eigener Sache und sorgte mit seinem Heimatland bei der Europameisterschaft für Furore. Erst im Halbfinale war Schluss für die Waliser, die letztlich gegen Portugal den Kürzeren zogen. Mit weiteren Stars in seinen Reihen geizt Arsenal nicht: Olivier Giroud, Jack Wilshere, Theo Walcott, Santi Cazorla und Alexis Sánchez – um nur ein paar zu nennen.

Das Wappen des Vereins und der Spitzname „Gunners“ sind Anlehnungen an die Gründer des Vereins entstanden, die in einer Munitionsfabrik arbeiteten. Arsenal spielt im Emirates Stadium, das 60.338 Zuschauern Platz bietet und damit das drittgrößte Stadion Englands ist. In der Champions League sind die Londoner Dauergast.

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Manchester United - Mit Mourinho und Ibrahimovic zum Titel?

Nein, so liest sich nun wahrlich nicht die Bilanz eines Rekordmeisters. Manchester United kam in den letzten Jahren – genauer gesagt nach dem Ende der Ära Sir Alex Ferguson 2013 – nicht mehr so recht in Tritt. Ein siebter Platz, ein vierter und ein fünfter stehen zu Buche. Weder David Moyes noch Klublegende Ryan Giggs oder Ex-Bayern-Trainer Louis van Gaal verstanden es, das Optimum aus den schier unbegrenzten Möglichkeiten des populären Weltklubs herauszuholen. Und so war es letztlich keine allzu große Überraschung, dass der Niederländer van Gaal seinen Stuhl für Star-Trainer José Mourinho freimachen musste.

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Unter „Mou“ soll es für den 20-maligen Englischen Meister, der Spieler wie Juan Mata, Anthony Martial, Bastian Schweinsteiger und David de Gea in seinen Reihen weiß, wieder bergauf gehen – und das möglichst ohne Anlaufschwierigkeiten, schließlich lassen sich die Klubbesitzer nicht lumpen, wenn es um weiteres hochwertiges Spielermaterial geht. Mit dem schwedischen Stürmer Zlatan Ibrahimovic (ablösefrei, Paris St. Germain) zogen die „Red Devils“ einen absoluten Superstar an Land, und mit Dortmunds Henrikh Mkhitaryan (42 Mio. Euro) einen der besten Akteure der zurückliegenden Bundesligasaison. Ferner stößt mit Eric Bailly (38 Mio. Euro, FC Villarreal) ein verheißungsvolles Defensivass nach Manchester. Weitere Neuzugänge gelten als wahrscheinlich, sodass mit ManU zwangsläufig wieder zu rechnen sein wird.

Angsteinflößend für den Gegner ist seit jeher das „Theatre of Dreams“, die Heimat des MUFC. Das Old Trafford Stadion ist mit 76.212 Sitzplätzen nach dem Wembley Stadion das zweitgrößte Fußballstadion auf der Insel. Seinen Spitznamen erhielt es von Sir Bobby Charlton, einer Stürmerlegende des Vereins. Er gehörte zu den Überlebenden der Flugzeugkatastrophe von 1958, bei dem acht Spieler des Vereins bei einem Absturz in München starben. Eine Uhr am Stadion erinnert bis heute an die fürchterliche Tragödie. Die Champions League gewann Manchester 1999 (2:1 gegen Bayern München) und 2008 (6:5 n.E. gegen den FC Chelsea).